Wetterau auf Touren
Wetterau auf Touren

Die Wirtschaftsmetropole Frankfurt/Rhein-Main

Im Wirtschaftsraum Frankfurt / Rhein-Main leben 5,5 Mio. Menschen

  • Davon sind 2,8 Mio. erwerbstätig
  • Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 66.700 Euro pro Erwerbstätigen und liegt damit 17% über dem Bundesdurchschnitt ( Nur FFM liegt 44% über dem Bundesdurchschnitt)
  • Die Region Frankfurt / Rhein-Main zählt mit London, Paris und Mailand zu den führenden europäischen Metropolen. *
  • Frankfurt Rhein Main ist einer der führenden Finanz- und Messeplätze - in zentraler Lage Europas und hervorragend erschlossen.
  • Breite Palette moderner Branchen: Hightech Unternehmen mit Forschung und Entwicklung, Europaverwaltungen global tätiger Unternehmen, Handel und Handwerk
  • Kompetenznetze für Biotechnologie, Finanzdienstleister, Kommunikationstechnik, Medien, Logistik, Materialtechnik, Automotive sowie Unternehmensberatungen.
  • Wesentlicher Faktor für die Entwicklung des Wirtschaftsraumes ist nicht zuletzt das Potenzial der qualifizierten Arbeitskräfte, die in der Region leben, die für die Region gewonnen und gehalten werden sollen.

Für viele dieser Menschen spielt der Freizeitwert der Region eine wesentliche Rolle!

Wachstum der Siedlungen Schrumpfen der Freiflächen

  • In derzeit der Industrialisierung, insbesondere in den 50 Jahren seit dem 2. Weltkrieg hat sich die Landschaft im Verdichtungsraum Frankfurt Rhein-Main dramatisch verändert.
  • Die Siedlungsflächen haben auf Kosten der Freiflächen zugenommen.
  • Nicht mehr die Siedlungen sind in die Landschaft eingebettet, sondern umgekehrt die Freiflächen sind in eine verdichtete Siedlungsstruktur Rhein-Main eingebettet.
  • Für das entstandene Siedlungsgebilde wird meist der Begriff der "polyzentrischen Region" verwendet. Dahinter steckt die Vorstellung, dass es sich nicht nur im administrativen Sinn, sondern auch in der optischen Wahrnehmung weiterhin um einzelne Städte handelt, die durch Freiräume von einander geschieden sind.
  • Es gibt auch die Vorstellung, dass damit ein neuer Siedlungstyp entstanden ist, eine regionale Stadtlandschaft, in der Stadt und Landschaft nicht mehr als klares Gegensatzpaar erkennbar sind. Der Begriff dazu: Zwischenstadt.

Städtische Kulturlandschaft

  • Es entsteht ein neuer Typ von Kulturlandschaft in der regionalen Stadt, eine urbanisierte Landschaft, die nach tradierten Maßstäben als wenig anziehend gilt.
  • Da die Rhein-Main Region nicht wie z. B. München die Alpen oder Hamburg das Meer sondern den Taunus, den Odenwald, den Rheingau oder die Wetterau aufzuweisen hat, hat Frankfurt Rhein-Main vielfach das Image eines Ortes, indem man gute Geschäfte machen kann, wo der Freizeitwert aber eher gering ist.

Verstädterte RheinMain Landschaft

  • Dennoch: Frankfurt RheinMain kann gerade auch in Sachen Freiflächen und Landschaft gegenüber anderen Metropolregionen punkten.
  • Denn: im Vergleich zu diesen Konkurrenten gibt es im Ballungsraum RheinMain noch relativ viele Freiflächen zwischen den Siedlungen und diese "Grünzüge" reichen bis weit in den Kern hinein.
  • Frankfurt RheinMain hat ein Landschafts-Potential, das Vergleiche nicht zu scheuen braucht und das es zu erkunden lohnt.

Frankfurt RheinMain zeichnet sich dadurch aus, dass es mit dem Rheingau, der Wetterau, dem Taunus, dem Odenwald in nächster Nähe zahlreiche jeweils sehr besondere und reizvolle Naherholungslandschaften gibt.

  • Und auch im verstädterten Kernraum gibt es in den verblieben Landschaften eine Menge schöner Ecken.

Regionalplanung

  • Die Entwicklung von Siedlungen und Landschaft im Rhein-Main Gebiet geschieht nicht als Wildwuchs. Es gibt Pläne, mit deren Hilfe Entwicklung gesteuert wird. Die wichtigsten Pläne sind der Regionalplan bzw. der "Regionale Flächennutzungsplan" (FNP) sowie der Landschaftsplan des Planungsverbandes Frankfurt.
  • Die Regionalplanung wurde in der RheinMain Region 1968 und mit ihr die Kategorie der "Regionalen Grünzüge" eingeführt.
  • Ziel war es, die Zersiedlung zu kanalisieren und Freiflächen zu erhalten. Das Instrument "Grünzug" ist bis heute im Einsatz und wirksam.
  • Mit der Ausweisung der Grünzüge wird jedoch nichts über die Ästhetik, das erlebbare Erscheinungsbild der Landschaft, ausgesagt. Deshalb sind die Regionalen Grünzüge, obwohl sie seit 40 Jahren fester Bestandteil der Planung sind, in der Bevölkerung praktisch unbekannt geblieben.
  • Neben den Grünzügen wird deshalb der Regionalparkin den neuen Regionalen FNP des Planungsverbandes aufgenommen.

Das Projekt Regionalpark RheinMain

Mit dem Projekt Regionalpark wird die abstrakte Plankategorie der Grünzüge erlebbar gemacht.

  • Der Regionalpark ist kein flächenhafter Park im traditionellen Sinn. Er ist konzipiert als ein Netzwerk von sorgfältig gestalteten Routen in den verbliebenen Freiflächen zwischen den Siedlungen. Von den Routen aus erlebt man die vielfältigen Landschaften. Es gibt dafür den Begriff der "geliehenen Landschaft".
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